
Blätter, Triebe und Blüten zeigen einen weißen, meist
spinnwebenartigen Belag, der sich bei starkem Befall auch grau färben
kann. Das Wachstum der Pflanzen ist geschwächt. Normalerweise tritt Echter Mehltau an Zimmerpflanzen selten auf. Häufiger ist er allerdings an Kübel- und Balkonpflanzen im Freien anzutreffen.
Folgende Zimmerpflanzenarten sind anfällig:
Gelegentlich zeigen die Blätter von Yucca-Palmen mehltauartige Symptome. In diesem Fall liegt meist ein Befall mit Gallmilben vor. Durch die Saugtätigkeit der mikroskopisch kleinen Tiere bilden sich winzige Härchen auf der Blattoberfläche, die einem Mehltaubefall zum Verwechseln ähneln.
Der Befall wird durch Vertreter aus der großen Gruppe der Echten Mehltaupilze verursacht.
Echte Mehltaupilze lassen sich mit Pflanzenschutzmiteln nur schwer bekämpfen. An Zimmerpflanzen lohnt der Einatz von Fungiziden daher normalerweise nicht. Wertvolle Einzelpflanzen kann man zur Behandlung ins Freiland stellen und dort mit den genannten Pflanzenschutzmitteln behandeln. Wenn der Spritzbelag nach der Behandlung gut abgetrocknet ist, kann man die Pflanzen wieder in die Wohn- oder Büroräume stellen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.