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Moos im Rasen

Schadbild

Im Rasen entwickelt sich feinfiedriges Moos, so dass es vor allem in schattigen und feuchten Bereichen zu regelrechten Moospolstern kommt. In Extremfällen sind vor lauter Moos kaum noch Rasengräser zu finden.

Schadursache

Für die Vermoosung ist i.d.R. das Zusammenwirken mehrerer Faktoren verantwortlich. Moos wird in erster Linie dort auftreten, wo das Wachstum der Rasengräser behindert ist, und sich außerdem Feuchtigkeit lange hält. Zu nennen sind:

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Ab März/April sollte vorhandenes Moos mit einem Eisenrechen oder einem Vertikutiergerät vorsichtig aus dem Rasen entfernt werden. Bei stärkerer Vermoosung ist es ratsam, dies in zwei Arbeitsgängen zu erledigen.
Zur direkten Moosvernichtung bietet der Handel verschiedene Präparate an. Es gibt reine Moosvernichter zum Spritzen bzw. Gießen und Dünger mit Moosvernichter zum streuen.
Außerdem bietet der Handel vermehrt Eisen-II-Sulfat als Rasendünger an. Diese Produkte dienen aber in erster Linie der Moosvernichtung und nur in Ausnahmefällen tsächlich einer notwendigen Eisenversorgung der Böden.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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