
Zwischen gesunden wüchsigen Trieben stehen im Frühjahr einzelne
oder auch mehrere Ruten, die nur schlecht oder gar nicht austreiben. Laub
und Blüten solcher Triebe sterben vorzeitig ab. Die Rinde reißt,
blättert ab und zeigt eine silbrig graue Farbe. Die neuen
(diesjährigen) Triebe, die im Laufe des Sommers entstehen, zeigen um
einzelne Knospen herum blauviolette Flecken, die sich ausdehnen. Im kommenden
Frühjahr haben diese Ruten wieder den schon beschriebenen Schaden.
Verwechslungsmöglichkeit besteht mit dem
Wurzelsterben der Himbeere.
In der Literatur werden als Ursache für das Himbeerrutensterben zwei verschiedene Schadpilze
genannt. Die Sporen der Pilze dringen bei feuchtem Wetter in feine Rindenrisse
der Himbeerrute ein und wachsen in den Trieb ein. Auf der abgestorbenen Rinde
bilden sich später sehr kleine schwarze Pusteln, die Fruchtkörper
des Pilzes.
Neben diesen Pilzen können aber auch noch andere Ursachen zum Absterben einzelner
Triebe führen. So führt beispielsweise ein Befall mit der Gallmücke auch zum Absterben von Trieben.
Es wird empfohlen den Boden mit einer Mulchschicht zu bedecken, um so die Infektionsgefahr zu mildern.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.