Die Himbeerruten sterben langsam ab. Die jungen, meist noch unreifen Früchte verwelken. Es bilden sich keine neuen Ruten mehr. Gräbt man welke Pflanzen aus zeigt sich, dass alle Wurzeln abgestorben sind. Verwechslungsmöglichkeit besteht mit dem Himbeerrutensterben.
Das Wurzelsterben der Himbeere wird durch einen Pilz verursacht, der viele Jahre im Boden überdauern kann. Feuchte oder staunasse Böden fördern die Krankheit.
Tritt der Erreger im Garten auf, so sollten Neupflanzungen nur an einer anderen
Stelle erfolgen, auf der noch keine Himbeeren gestanden haben. Ebenfalls
dürfen Jungpflanzen auf keinen Fall aus einem Bestand entnommen werden,
in dem Krankheitsbefall auftrat.
Ergebnisse aus der Schweiz deuten darauf hin, dass eine Pflanzung auf Dämme befallsmindernd wirkt, da der Wurzelraum schneller abtrocknet. Es wird auch immer wieder berichtet, dass einzelne Sorten gegenüber dem Ereger eine höhere Widerstandsfähigkeit zeigen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.