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Erdbeerblüten- und Erdbeerstängelstecher

Schadbild

Bei Befall mit dem Erdbeerblütenstecher zeigt die Blütenknospe ein winziges Loch. Unterhalb der Blüte ist der Blütenstiel angefressen. Er knickt an dieser Stelle ab und die Blütenkonspe vertrocknet.

Liegt Befall mit dem Erdbeerstängelstecher vor, ist der Stiel, der den ganzen Blütenstand trägt, rundherum angefressen, so dass er abknickt und der gesamte Blütenstand vertrocknet. Blattstiele und junge Ausläufer werden in gleicher Weise befressen.

Schädlinge

Erdbeerblüten- und Erdbeerstängelstecher gehören beide zur Gruppe der Rüsselkäfer. Der Erdbeerstängelstecher erscheint schon vor dem Erdbeerblütenstecher im April. Beide Arten legen ihre Eier in die Blütenknospen, in denen sich die weißlichen Larven entwickeln.
Die Verpuppung erfolgt in der abgestorbenen Blütenknospe bzw. in der Erde. Die geschlüpften Käfer verursachen keine deutlichen Schäden mehr. Sie überdauern den Herbst und Winter im Boden.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

In der Regel verursachen die Käfer an Erdbeeren keine größeren Schäden.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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