
An eingelagerten Äpfeln können verschiedene Fruchtfäulen entstehen. Sie werden je nach Erscheinungsbild und Erreger als Kernhaus-, Grün-, Schwarz-, Bitter- oder Lentizellenfäule bezeichnet.
Die genannten Lagerfäulen werden durch eine Vielzahl von Pilzen verursacht. Die Mehrheit dieser Krankheitserreger dringt über Verletzungen der Fruchtschale in den Apfel ein. Infektionen erfolgen meist schon während des Fruchtwachstums am Baum. Die Fäulen entwickeln sich aber typischerweise erst im Obstlager. Besonders gefährdet sind beschädigte und rissige Früchte. Feuchte Sommerwitterung begünstigt die Entstehung von Lagerfäulen.
Grundsätzlich sollten nur einwandfreie, gesunde und unbeschädigte Früchte längere Zeit gelagert werden. Die Äpfel legt man am besten nur in einer Schicht in flache und saubere Steigen, so dass man die Früchte regelmäßig auf Befall kontrollieren kann. Faule Früchte werden so rechtzeitig entdeckt und können leicht aussortiert werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.