
Ein Teil der Apfelblüten öffnet sich nicht. Sie bleiben im Ballonstadium stecken und vertrocknen. In diesen geschlossenen Blüten findet man eine gelbliche, fußlose Larve mit schwarzer Kopfkapsel oder die weißliche Puppe des Schädlings.
Der Apfelblütenstecher gehört zur Gruppe der Rüsselkäfer.
Die etwa 4 mm großen, graubraunen Käfer überwintern in
Rindenspalten, bevorzugt an Waldbäumen. Aus diesem Grunde sind
Apfelbäume in Waldnähe auch stärker durch den Schädling
gefährdet.
Mitte März verlässt der Apfelblütenstecher sein Winterversteck.
Nach einem etwa dreiwöchigen Reifungsfraß an den Knospen des
Apfelbaumes legen die Weibchen ihre Eier in die Blütenknospen. Aus diesen
entwickeln sich die Larven, die die inneren Blütenorgane fressen.
Nach der Verpuppung verlässt der Käfer die vertrocknete
Blütenknospe durch ein seitlich angelegtes Fraßloch. Ab Juli suchen
die Käfer wieder ihre Winterverstecke in Borkenrissen auf.
Normalerweise verursacht der Apfelblütenstecher keine nachhaltigen Schäden, da nur einzelne Blütenknospen befallen werden. In Waldnähe kommt es allerdings häufiger zu stärkeren Schäden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.