
An den Blättern von Gehölzen zeigen sich Fraßstellen. Je nach Schädling kann man deutlich Raupen erkennen. Manchmal findet man auch nur den krümeligen Kot der Schädlinge.
An Ziergehölzen können viele verschiedene Schädlinge Fraßschäden verursachen.
In der Mehrzahl der Fälle sind es verschiedene Schmetterlingslarven. Gelegentlich kommen
auch Blattwespenlarven vor. Seltener sind Schäden durch Blattkäfer und ihre Larven.
Die Unterscheiung der einzelnen Larven ist nicht ganz einfach. Bei Bedarf kann man sich
an die
Pflanzenschutzberatungsstellen
wenden.
Folgende beißende Schädlinge treten häufiger an Ziergehölzen auf:
Die Bekämpfung beißender Insekten ist schwierig. Pflanzenschutzmittel wirken meist nur gegen die noch kleinen Larven, die aber häufig nicht erkannt werden. Wo Frostspanner von Bedeutung sind, kann man im Herbst Leimringe anbringen, mit denen die flugunfähigen Weibchen abgefangen werden können. Gegen alle anderen Schädling wirken diese Leimbarrieren allerdings nicht.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.