
Im Stamm und in dicken Ästen von Bäumen befinden sich kleinere kreisrunde Löcher von 1 bis maximal 5 mm. Betroffene Gehölze treiben im Frühjahr nur spärlich aus, kränkeln und sterben in der Regel bald ab.
Oftmals sind frisch gepflanzte Bäume in der Phase des Anwachsens betroffen. Aber auch ältere, geschwächte Gehölze werden immer wieder von holzzerstörenden Käfern besiedelt.
In den Fraßgängen sind zm Teil auch Larven und Käfer anzutreffen.
An Gehölzen, vor allem an Alleebäumen, treten eine Reihe von Käferarten auf, deren Larven Fraßgänge unter der Rinde und im Holz anlegen.
Neben den sehr kleinen Borken- und Splintkäfern, können auch die meist größeren Prachtkäfer Schäden verursachen. Außerdem gibt es noch verschieden Bockkäfer, deren Bohrlöcher jedoch meist größer sind.
Eine genaue Bestimmung ist schwierig aber normalerweise auch nicht erforderlich, da betroffenen Bäume nicht mehr zu retten sind.
Auffällig große Bohrlöcher legen die Raupen von Blausieb und Weidenbohrer an.
Nach den biherigen Erfahrungen werden in erster Linie solche Gehölze befallen, die unter Stress leiden. Solche Stresssituationen entstehen in besonderem Maße nach dem Umpflanzen von Jungbäumen, wenn diese Schwierigkeiten haben anzuwachsen. Beim Planzen von Gehölzen ist daher auf kräftiges und gesundes Pflanzgut ebenso zu achten wie auf optimale Bedingungen beim Pflanzen und in der Anwachsphase.
Zeigen ältere Gehölze Borkenkäferbefall, liegt häufig eine Schwächung der Bäume durch Wurzel- oder Holzfäulen, mechanische Beschädigung oder klimatische Stressfaktoren vor.
Vitale Bäume scheinen für die Käfer nicht attraktiv zu sein.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.