
An den Blättern verschiedener Gehölze fressen grüne, graue oder auch mehrfarbige Larven, die je nach Art mehrere Zentimeter lang werden können. Teilweie sind die Blattwespenlarven sehr gefräßig, so dass die Planzen innerhalb kurzer Zeit kahlgefressen sind. Neben dem Kahlfraß treten vor allem an Rosen häufig Arten auf, die einen Fensterfraß verursachen.
Die Larven der Blattwespen ähneln Schmetterlingslarven sehr. Die erwachsenen Blattwespen allerdings unterscheiden sich deutlich von Schmetterlingen. Es sind unauffällige Insekten, die man normalerweise auf den Pflanzen nicht findet. Sie ähneln eher einer Fliege als den gelb-schwarz gemusterten Tieren, die allgemein als Wespe bezeichnet werden.
Bekämpfungswürdige Blattwespenschäden sind, mit Ausnahme der Rosen, im Garten eher selten. Meist entdeckt man die auffälligen Fraßschäden, ohne jedoch den Schädling zu finden. Die Larven haben dann schon ihre Entwicklung abgeschlossen und sich zur Verpuppung im Boden oder anderen Verstecken verkrochen. Für eine Bekämpfung ist es dann zu spät.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.