
Auf der Blattoberseite bilden sich anfangs kleine, später größer werdende, schwarzbraune Flecken mit unregelmäßig begrenztem Rand. Die Blätter vergilben schnell und fallen ab, so dass die Rosen bei stärkerem Befall oftmals schon im Hochsommer entblättert sind.
Der Sternrußtau ist ein verbreiteter Schadpilz, der nur Rosen befällt. Vor allem bei feuchter Witterung kann es zu einer schnellen Ausbreitung der Krankheit kommen.
Die einzelnen Sorten sind unterschiedlich anfällig für den Sternrußtau.
Vor allem bei Beet- und Bodendeckerrosen gibt es inzwischen eine Vielzahl
widerstandsfähiger Sorten.
Sorten mit dem ADR-Siegel verfügen i.d.R. über diese Widertandsfähigkeit.
Interessante Informationen zu den Sorten gibt es auf der Internetseite
der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung.
Bei anfälligen Sorten wird man auf regelmäßige Behandlungen
mit Pflanzenschutzmitteln nicht verzichten können.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.