
Die Blätter zeigen ein auffälliges Fraßbild, das als Buchtenfraß bezeichnet wird, da vom Rand her Einbuchtungen in das Blatt gefressen werden.
In Einzelfällen können auch die Larven des Käfers Fraßschäden an Wurzeln und
am Wurzelhals verursachen.
Der Dickmaulrüssler gehört zur Gruppe der Rüsselkäfer.
Die grauen, ca. 1 cm langen Käfer fressen bei Dunkelheit
an den Nadel der Rhododendren und an verschiedenen anderen Kulturpflanzen.
Gelegentlich wird auch die junge Rinde angefressen. Tagsüber verstecken sich die
Tiere, so dass man den Schädling meist nicht zu Gesicht bekommt.
Die cremefarbenen Larven leben unterirdisch. Sie ernähren sich von den Wurzeln ihrer
Wirtspflanzen, die sie im Extremfall ganz abfressen.
Dickmaulrüssler bevorzugen humusreiche und lockere Böden. Neben dem relativ großen Gefurchten Dickmaulrüssler, treten in Gärten vermehrt auch andere Vertreter aus der Gruppe der Rüsselkäfer auf, die ähnliche Schäden verursachen.
Einen schwächeren Befall vertragen die Pflanzen recht gut. Sind allerdings starke Fraßschäden zu verzeichnen sollte eine Bekämpfung erwogen werden.
Die im Boden lebenden Larven lassen sich auf biologische Weise mit winzigen Fadenwürmen (Nematoden) bekämpfen.
Die Nützlingslieferanten bieten auf ihren Internetseiten dazu gute Informationen.
Nützlinge für den Biologischen Pflanzenschutz werden u.a. von folgenden Firmen angeboten:
Zur Bekämfpung der Käfer können bei stärkerem Befall versuchsweise Pflanzenschutzmittel gespritzt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.