
Die Blätter zeigen anfänglich gesprenkelte Aufhellungen entlang der Blattrippen.
Mit fortlaufendem Befall nehmen diese Aufhellungen, die aus einer Vielzahl
von Einstichstellen bestehen, zu, so dass die Blätter fahl-gelb bzw.
hellbeige erscheinen.
Auf befallenen Blättern sind neben den 3 bis 4 mm großen Tieren auch schwarze, lackartige
Pünktchen zu sehen. Es handelt sich dabei um Kottröpfchen.
Die Platanennetzwanze kommt bisher überwiegend in den wärmeren
Regionen Deutschlands vor und bevorzugt dort in erster Linie Platanen im
innerstädtischen Bereich.
Die erwachsenen Wanzen überwintern unter Borkenschuppen.
Ende April/Anfang Mai legen die Tiere ihre Eier mit einem
Legestachel in die jungen Blätter. Die jungen Larven häuten sich
im Laufe des Sommers mehrfach. Je nach Witterung werden zwei bis drei Generationen pro Jahr gebildet.
Bei Alleebäumen ist eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln normalerweise kaum durchführbar.