
Junge Triebe, Blüten und Blätter weisen z.T. starke Verkrüppelungen auf.
In den eingerollten, und gelegentlich auch weißlich oder gelblich
verfärbten Blättern und an den Trieben saugen Blattläuse von schwarzer, grauer oder grüner Farbe. Gelegentlich kommen auch Arten vor, die weiße Wachswolle bilden und daher als Wollläuse bezeichnet werden.
Die Honigtauausscheidungen der Schädlinge, auf den sich schwarze
Rußtaupilze ansiedeln, verkleben und verschmutzen die Pflanzen.
Auf den verschiedenen Geißblatt- oder Heckenkirschenarten kommen Blattläuse unterschiedlicher Arten vor.
Besonders unangenehm ist der Befall in den Blüten von kletternden Heckenkirschen, wie der Tatarischen Heckenkirsche oder der einheimischen Gewöhnlichen Heckenkirsche. Da die meisten Blattlausarten größere Mengen Honigtau produzieren, der gern von Bienen und anderen Insekten aufgeleckt wird, dürfen hier keine bienengefährlichen Präparate eingesetzt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.