
Schon im Hochsommer verlieren Bäume oder Sträucher des Rotdorns aber auch des Weißdorns Blätter. Betrachtet man diese Blätter genauer, kann man auf der Blattfläche große Mengen schwarzer Pünktchen erkennen. Im Spätsommer stehen betroffene Gehölze oftmals schon völlig entlaubt da.
Die genannten Schäden werden durch einen Blattfleckenpilz verursacht,
der eng mit dem Sternrußtau der Rose verwandt ist.
Feuchtigkeit fördert die Krankheit. Der Pilz überwintert auf dem Falllaub.
Neben diesem Schadpilz treten an Rot- und Weißdorn noch viele andere
Blattfleckenerreger auf, deren genaue Bestimmung jedoch nur im Labor möglich ist.
In Zweifelsfällen helfen die
Pflanzenschutzberatungsstellen
weiter.
Als vorbeugende Maßnahme sollte das Falllaub unter dem Baum entfernt werden. An Büschen odr kleinkronigen Bäumen sind Fungizidspritzungen denkbar, die aber vorbeugend erfolgen und über einen längeren Zeitraum mehrfach wiederholt werden müssen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.