
Die Blätter der jungen Triebe sind blasig oder löffelartig deformiert.
Bei genauerer Betrachtung erkennt man an den betroffenen Trieben weiße,
flockenartige Wachswolle, in der sich die gelbbraunen, blattlausähnlichen
Blattflöhe befinden.
Bei stärkerem Befall sind die Blätter von klebrigem Honigtau überzogen.
Der Buchsbaumblattfloh saugt an jungen Trieben und Blättern, wodurch die beschriebenen Deformationen entstehen. Ähnlich wie Wollläuse scheiden die Tiere schützende Wachsfäden aus. Bei starkem Befall kann es zur Honig- und Rußtaubildung kommen. Im Sommer legen die erwachsenen Blattflöhe ihre Eier ab, aus denen die Larven schlüpfen, die dann in diesem Stadium überwintern.
Bei starkem Befal sollten die Triebspitzen im Sommer zurückgeschnitten werden. Gegen die Larven können im Frühjahr Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.