
An den jungen Trieben sind auffällig weiße Watteflöckchen zu erkennen. In diesen Wachsausscheidungen findet man die blattlausähnlichen Larven des Erlenblattflohs. Die Tiere scheiden Honigtau aus. Bei starkem Befall kann es zu Triebstauchungen kommen.
Der Erlenblattfloh gehört zur Gruppe der Blattsauger, die eng mit den Blatt- und Schildläusen verwandt sind. Die Larven und die erwachsenen Tiere saugen zuckerhaltigen Saft aus den Leitungsbahnen der Pflanze. Diese zuckerhaltigen Ausscheidungen findet man als kleine Tröpfchen, die von einer feinen Wachsschicht umhüllt sind, in der Nähe der Blattflohkolonien. Auf den ersten Blick sind sie leicht für Insekteneier zu halten.
An Erlen, die häufig als Landschaftsgehölze an Bächen, Flüssen oder Seen stehen, sind normalerweise keine Pflanzenschutzmaßnahmen erforderlich und in Gewässernähe auch nicht zulässig.
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.