
Welke- oder Absterbeerscheinungen an Lebensbäumen können verschiedene Ursachen haben, die leider nicht immer gut zu unterscheiden sind.
Sterben größere Triebe oder auch die ganze Pflanze von der Basis her ab,
kommen Fäulen im Wurzel- und Wurzelhalsbereich in Frage.
Dabei verlieren die Nadeln anfangs ihre grüne Farbe und weden fahl-grau.
Das Rindengewebe im Wurzelhalsbereich zeigt beim Anschneiden nicht die normalerweise
weiße oder hellbeige Farbe, sondern ist rotbraun verfärbt.
Bei Scheinzypressen kommen diese Wurzel- und Wurzelhalsfäulen häufig vor.
Eine weitere immer häufiger zu findende Ursache für das Absterben ganzer Büsche ist ein Borkenkäferbefall.
Sterben nur mehr oder weniger kurze Triebstücke unter Braunfärbung ab, kann eine Pilzinfektion oder ein Befall mit Miniermotten vorliegen.
Hängen abgestorbene Zweigchen von ca. 5-20 cm Länge im ansonsten noch gesunden Gehölz,
deutet dies auf einen beginnenden Borkenkäferbefall hin.
Die beschriebene Fäule wird durch einen bodenbürtigen Schadpilz verursacht, der vor allem unter Staunässebedingungen immer wieder zu stärkeren Schäden führt. Gelegentlich kommt auch der Hallimasch an Thuja vor, der einer schnell voranschreitenden Holzfäule verursacht.
Schwere, lehmige Böden neigen zu Staunässe und sind dann oftmals nicht ausreichend durchlüftet. Lebensbäume sollten auf solchen Standorten möglichst nicht gepflanzt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.