In manchen Jahren werden ganze Äste der Lebensbäume braun. Bei Hecken entsteht der
Eindruck, als wären einzelne Partien der Hecke durch Schadstoffeinwirkung
regelrecht verbrannt.
Untersucht man geschädigte Triebe genauer, findet
man dort relativ große, dunkelgraue Blattläuse. Durch die
zuckerhaltigen Ausscheidungen der Tiere entsteht unterhalb befallener
Zweige ein klebriger Belag, der so genannte Honigtau, auf dem sich sehr bald ein
schwarzer Rußtaufilm bildet, der auch durch Regen kaum abgewaschen
wird.
Die genannten Schäden werden durch Baum-oder Rindenläuse verusacht, die zur Gruppe der Blattläuse gehören, allerdings durch ihre Größe von ca. 4 mm auffallen.
Die Tiere geben beim Saugen so genannte Speichelgifte in das Pflanzengewebe ab,
was zum Absterben einzelner Triebstückchen aber auch ganzer Zweige führen kann.
Im Herbst kann man mit einer Lupe die ovalen, schwarz gefärbten Eier
des Schädlings auf den "Nadeln" der Lebensbäume finden.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist nur sinnvoll, wenn er rechtzeitig bei Befallsbeginn erfolgt. Sind die Schäden schon deutlich zu erkennen, ist es für Spritzungen normalerweise zu spät.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.