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Baum- oder Rindenläuse an Nadelgehölzen

Schadbild

Vor allem an Tannen, aber auch an anderen Nadelgehölzen befinden sich an Ästen und Stamm eine Vielzahl bis zu zehn Millimeter großer, dunkel gefärbter Tiere, mit auffällig langen Beinen und tropfenförmiger Gestalt. Durch die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Rindenläuse entsteht unterhalb befallener Zweige ein klebriger Belag, der sog. Honigtau, auf dem sich sehr bald ein schwarzer Rußtaufilm bildet, der auch durch Regen kaum abgewaschen wird. Im Wald liefern die Baum- oder Rindenläuse mit ihren Honigtauausscheidungen die Grundlage für den Waldhonig der Bienen.

Schädlinge

Die Rinden- oder Baumläuse gehören zur großen Gruppe der Blattläuse. Sie sind auffällig groß und meist von dunkelbrauner bis schwarzer Farbe. Daher werden sie häufig auch für kleine Käfer gehalten.
Es gibt verschiedene Arten, die sich jeweils auf eine bestimmte Baumart spezialisiert haben. In manchen Jahren treten diese pflanzensaftsaugenden Insekten gehäuft auf, so dass es im Frühjahr zu regelrechten Massenwanderungern kommen kann. Gelegentlich werden sie auch mit Weihnachtsbäumen in die Wohnung geschleppt.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Meist treten Rindenläuse an großen Nadelbäumen auf, an denen eine Bekämpfung mit der Pflanzenschutzspritze schnell an ihre technisch machbaren Grenzen stößt. Ist in Ausnamefällen eine Bekämpfung erforderlich, sollten nur bienenungefährliche Mittel zum Einsatz kommen.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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