
An den Nadeln, vor allem der Nadelbasis, befinden sich graue oder gelb-braune
Blattläuse, die von weißer Wachswolle umhüllt sind.
Ein ähnliches Schadbild können Nadelschildläuse verursachen.
Durch ihre Saugtätigkeit kommt es zu Gelbfärbung an den Nadeln,
die bei stärkerem Befall absterben können. Auf den zuckerhaltigen
Ausscheidungen (Honigtau) der Wollläuse siedeln sich schnell so genannte
Schwärze- oder Rußtaupilze an, die die Pflanzen zwar nicht direkt
schädigen, jedoch einen sehr unansehnlichen Belag bilden, der sich
trotz Regen lange Zeit auf den Nadeln hält.
An Kiefern treten verschiedene Wolllausarten mit z.T. recht komplizierter
Biologie auf. Einige Arten wechseln zu bestimmten Jahreszeiten auf Fichten
über.
Eine besonders auffällige Wolllausart, die Strobenrindenlaus) besiedelt neben den Nadeln auch die Rinde von Weymouthkiefer (Pinus strobus), auf der sie einen weißen Belag bildet.
Auch Lärchen werden von verschiedenen Wolllausarten besiedelt.
Sollen Wollläuse mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden, so ist zu beachten, dass nur ein früher Einsatz, bei beginnendem Befall, Schäden verhindern kann. Ebenfalls ist zu bedenken, dass große Nadelgehölze, die sich auf Grund ihrer Höhe schlecht spritzen lassen, einen Befall recht gut vertragen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.