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Fäule an Zwiebeln

Schadbild

Schon auf dem Beet oder später im Lager zeigen Zwiebeln, Schalotten oder Knoblauch unterschiedliche Fäuleerscheinungen, die je nach Erreger am Zwiebelhals oder am Zwiebelboden beginnen. Am häufigsten ist eine unangenehm riechende Nassfäule. Sie beginnt am Zwiebelhals und lässt einzelne Zwiebelschuppen anfänglich glasig, später schleimig faul werden.
Neben der genannten Nassfäule gibt es auch Trockenfäulen, bei der die Zwiebel braune, eingetrocknete Stellen aufweist. Einige Fäuleerreger bilden auch weißes Pilzgeflecht oder graue bis grünliche Pusteln.

Erreger

Die beschriebene unangenehm riechende Nassfäule wird durch ein Bakterium verursacht, das in jedem Gartenboden vorhanden ist. Für alle anderen Fäulen sind Pilze verantwortlich. Alle diese bodenbürtigen Erreger lieben Feuchtigkeit und treten daher bevorzugt in oder nach nassen Sommern auf. Viele dieser Krankheitserreger können mehrere Jahre im Boden überleben, von dem aus sie im nächsten Jahr die neuen Zwiebeln befallen.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Um den verschiedenen Fäulen vorzubeugen, sollten Zwiebelgewächse nur nach mehrjähriger Anbaupause auf der gleichen Fläche angebaut werden.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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