
An Porreeblättern zeigen sich im Sommer in Längsrichtung des Laubes streifig verlaufende, silbrig-graue Flecken. Bei genauer Betrachtung ist erkennbar, dass diese Flecken aus einer Unmenge winzig feiner Einstiche zusammengesetzt sind.
Durch die Saugtätigkeit des Zwiebelthripses, eines ca. ein Millimeter langen, schmalen Insektes, entsteht das genannte Schadbild. Günstige Entwicklingsbedingungen findet dieser Schädling in warmen Sommern, in denen es auch zu stärkerem Befall kommt.
Befallene Blätter sind durch ihre Färbung zwar auffällig,
Ertragseinbußen sind jedoch normalerweise nicht zu erwarten. Aus diesem
Grunde sollte man im Garten normalerweise auf Spritzungen verzichten und den kleinen
Schönheitsfehler in Kauf nehmen, zumal der größte Teil des
befallenen Porreelaubes vor der Zubereitung üblicherweise abgeschnitten
wird.
Kulturschutznetze wirken zwar gut gegen die Lauchmotte, nicht aber gegen
den Zwiebelthrips.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.