
Die ersten jungen Blätter der Rettich- oder Radiespflanzen erscheinen siebartig durchlöchert. Vor allem bei trocken-warmer Frühjahrswitterung kann es zu erheblichen Schäden kommen, so dass die jungen Pflänzchen sich nicht weiterentwickeln. Bei genauerem Hinschauen erkennt man auf Blättern und Boden sehr kleine schwarze oder gelbgestreifte Käfer, die auffällig gut springen können.
Verschiedene sehr kleine Käferarten, die aufgrund ihres enormen Sprungvermögens den Namen Erdfloh tragen, befallen im Frühjahr alle Gemüsearten aus der Familie der Kohlgewächse, an denen sie den typischen Lochfraß verursachen. Auch an Unkräutern, die mit den Kohlarten verwandt sind, (z.B. Hirtentäschel, Hederich, Acker-Hellerkraut) kann man den gleichen Fraßschaden beobachten. Ältere Pflanzen werden kaum noch geschädigt, da die Tiere nur die bodennahen Blätter befallen.
Grundsätzlich ist für eine zügige Entwicklung zu sorgen, damit die Pflanzen schnell dem anfälligen Keimlings- und Jungpflanzenstadium entwachsen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.