
Vor allem an den Ranken, Stängeln und Blütenständen der Stangenbohne, bei stärkerem Befall auch auf den Blattunterseiten, sitzen dicht an dicht schwarze Blattläuse. Dicke Bohnen, auch Sau-, Puff- oder Pferdebohnen genannt, sind besonders anfällig. Durch die Saugtätigkeit der Blattläuse verkrüppeln Blätter, Triebe und Hülsen. Die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattläuse, auf denen sich schnell sog. Rußtau- oder Schwärzepilze ansiedeln, verschmutzen das Erntegut.
An Bohnen tritt in erster Linie die Schwarze Bohnenlaus auf. Sie besiedelt im Frühjahr und Sommer verschiedene krautige Pflanzen, z.B. Busch- und Stangenbohnen, Dicke Bohnen und Rüben. Trockene und warme Witterung fördert die Vermehrung des Schädlings. Neben den genannten Gemüsearten können auch Zierpflanzen befallen werden.
Da Blattläuse sich an den behaarten Blättern von Busch- und Stangenbohnen nicht so wohl fühlen, spielen sie normalerweise nur in sehr warmen, trockenen Sommern eine gewisse Rolle. An Sau- oder Puffbohnen kommen sie jedoch regelmäßig vor.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.