
Vor allem bei Gewächshaustomaten kann es im Hoch- und Spätsommer bis in den beginnenden Herbst hinein zu Fraßschäden an den Tomatenfrüchten und an den Blättern kommen. Beim ersten Hinschauen findet man die versteckt lebenden Tiere oft nicht, sondern sieht nur ihre Fraßspuren und die auffälligen schwarzbraunen bis dunkelgünen Kotkrümel.
Die genannten Fraßschäden werden meist von Schmetterlingslarven verursacht. Häufig sind die bräunlichen oder grünlichen Raupen der Gemüseeulen zu finden, die sich bei Berührung auffällig zusammenrollen, wie es auch bei den Erdraupen bekannt ist. Die erwachsenen Schmetterlinge sind nachtaktive, unscheinbare, meist grau oder braun gefärbte, plumpe mottenartige Falter.
Am besten sucht man bei den ersten Fraßschäden die Pflanzen systematisch nach den Raupen ab.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.