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Falscher Mehltau an Gurke

Schadbild

Im Sommer zeigen sich anfangs wässrige, kurz darauf, hellgrüne bis gelbbraune, durch die Blattadern begrenzte eckige Flecken auf den Blättern von Salat- und Einlegegurken. Auf der Blattunterseite ist bei hoher Luftfeuchtigkeit deutlich der grauviolette Sporenrasen zu sehen.
Die Krankheit kann sehr schnell voranschreiten, so dass die Gurkenpflanzen innerhalb kurzer Zeit gelb werden und bald absterben. Die braunen Blätter hängen dann an den noch längere Zeit grün bleibenden Blattstielen herab.

Erreger

Der Falsche Gurkenmehltau gehört zur großen Gruppe der Falschen Mehltaupilze, die alle auf hohe Luftfeuchte angewiesen sind. Aus diesem Grunde tritt die Krankheit meist während oder kurz nach feuchten Witterungsperioden auf. Im Gewächshaus führt langanhaltende Taufeuchte ebenfalls zu sehr heftigen Infektionen.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Bei Gewächshausgurken lässt sich der Befall mit Falschem Mehltau durch eine möglichst trockene Kulturführung verzögern und ggf. auch verhindern. Wichtigste Maßnahme ist das regelmäßige Lüften, damit die nächtliche Taufeuchte auf den Blätter schnell abtrocknen kann. Auch bei kühlem Sommerwetter sollte daher die Lüftung offen bleiben. Einige Gurkensorten sind widerstandsfähiger gegenüber dem Krankheitserreger. Interessante Informationen zu geeigneten Gemüsesorten für den Garten bietet die Bayerische Gartenakademie auf ihrer Internetseite.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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