
Im Sommer entstehen auf den Blättern von Gurken, Zucchini und Kürbis anfänglich weiße mehlartige Flecken. Später überzieht ein nun leicht grau erscheinender Belag das ganze Blatt und bringt es vorzeitig zum Absterben.
An Einlege- und Salat- oder Schlangengurken kommen zwei Vertreter aus der Gruppe der Echten Mehltaupilze vor, die jedoch kaum zu unterscheiden sind. Bei sommerlich trockenem Wetter kann es zu stärkerer Ausbreitung der Krankheit kommen, während feuchte Witterung den Echten Mehltau in der Entwicklung eher bremst.
Gelegentlich wird empfohlen, die Gurken ständig feucht zu halten, da der Echte Mehltau sich
dann nur schlecht entwickeln kann.
Ständige Feuchtigkeit fördert aber den Falschen Mehltau
sehr stark, so dass man dieser Empfehlung nicht folgen sollte.
Bei Einlege- und Salatgurken gibt es inzwischen viele Sorten mit z.T. hoher
Widerstandsfähigkeit gegen den Echten Gurkenmehltau, so dass die Krankheit bei
richtiger Sortenwahl kam eine Rolle spielt.
Interessante Informationen zu geeigneten Gemüsesorten für den Garten bietet
die Bayerische Gartenakademie
auf ihrer Internetseite.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.