
An Blättern, Trieben und Blüten sitzen grüne bis schwarze Blattläuse. Die Tiere scheiden große Mengen Honigtau aus, auf dem sich sehr bald Rußtaupilze ansiedeln. Die Blätter erscheinen dann wie von einem Rußschleier überzogen. Bei starkem Befall bleiben die Pflanzen im Wachstum zurück.
An Gurken kommen verschiede Blattlausarten vor, die aber alle in gleicher Weise schädigen. An Gewächshausgurken tritt am häufigsten die Grüne Gurkenblattlaus auf, die auch als Baumwollblattlaus bezeichnet wird. Durch die hohe Vermehrungsrate kann es im Gewächshaus zu einer explosionsartigen Entwicklung des Blattlausbefalls kommen.
Im Erwerbsanbau werden in großen Gewächshäusern verschiedene Nützlinge zur biologischen Bekämpfung eingesetzt. Im Kleingewächshaus ist der Einsatz von Räuberischer Gallmücke und den verschiedenen Blattlausschlupfwespen zum einen schwierig und zum anderen auch recht kostspielig. Häufig wird daher empfohlen Florfliegenlarven zur biologischen Bekämpfung einzusetzen, zumal diese Tiere auch Spinnmilben und andere kleine Insekten fressen.
Leider sind die Florfliegenlarven nicht so effektive Schädlingsvernichter, dass man mit ihnen einen Blattlausbefall in erwünschtem Maße reduzieren könnte.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.