
Junge Pflanzen zeigen deutlichen Fraß und an den Blättern sind meist die typischen Schleimspuren zu erkennen. Häufig werden Jungpflanzen von den Schnecken auch ganz abgefressen. Hat der Salat schon Köpfe gebildet, fressen die Tiere gern im Inneren.
Im Garten kommen verschiedene Schneckenarten vor. Am häufigsten findet man die braune oder rötliche Spanische Wegschnecke und die wesentlich kleinere dunkelgraue Gartenwegschnecke. Sie gehören zur Gruppe der Nacktschnecken. Allen Schnecken gemeinsam ist ihr hohes Feuchtigkeitsbedürfnis. Aus diesem Grund sind sie auch überwiegend nachts aktiv und verstecken sich am Tage in Erdspalten, unter Steinen oder im Schatten dichter Pflanzenbestände. Die gut sichtbaren weißen oder grauen Eier werden in Klumpen im Boden abgelegt.
Zur Bekämpfung dieser Schädlinge gibt es eine Vielzahl von z.T.
recht abenteuerlich erscheinenden Empfehlungen. Schnecken verstecken sich
tagsüber gerne unter dafür ausgelegten Brettern oder Steinen. Hier
kann man sie absammeln und durch Überbrühen mit kochendem Wasser
abtöten. Beliebt ist auch das Aufstellen sog. Bierfallen, deren Wirkung
jedoch nicht überschätzt werden sollte.
Zur direkten Bekämpfung sind im Handel viele verschiedene Präparate
erhältlich, die alle die Bezeichnung Schneckenkorn führen. Sie
bestehen aus Ködermaterial und einem Wirkstoff.
Zur biologischen Bekämpfung werden von Nützlingsanbietern winzige Fadenwürmer, auch Nematoden genannt, angeboten.
Diese Nützlinge schädigen in erster Line die 'Genetzte Ackerschnecke'. Gegen die in Gärten häufig vorkommenden Wegschnecken sind die Fadenwürmer jedoch meist nicht ausreichend wirksam.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.