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Falscher Mehltau an Salat

Schadbild

An den Blättern entstehen gelbe, meist durch Blattadern begrenzte Flecken, die später braun werden. Auf den Blattunterseiten zeigen diese Flecken einen weißen bis braunen Sporenrasen. Die Krankheit tritt unter feuchten Witterungsbedingungen stärker auf.

Erreger

Der Falsche Mehltau des Salates gehört zur großen Gruppe der Falschen Mehltaupilze, in der eine Vielzahl verschiedener verwandter Pilzarten zusammengefasst ist. Jeder Vertreter aus dieser Gruppe ist auf eine oder wenige Wirtspflanzen angewiesen. So befällt der Falsche Mehltau des Salates nur Kopf-, Pflück- und Romanasalate, nicht aber Endivien- und Zuckerhutsalate. Der Falsche Mehltau an Feldsalat wiederum ist eine andere Art, die nur an dieser Kultur schädigt.
Besonders häufig tritt der Falsche Mehltau des Salates im Spätsommer und Herbst auf. Hohe Luftfeuchte und Niederschläge begünstigen die Krankheit.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Der Samenfachhandel bietet eine ganze Reihe von Salatsorten mit Resistenz bzw. hoher Widerstandskraft gegenüber dem Falschen Mehltau. Leider bieten diese Resistenzeigenschaften keinen hundertprozentigen Schutz vor der Krankheit, da der Erreger ständig neue Rassen bildet, die dann auch bisher als resistent geltende Sorten befallen können. Interessante Informationen zu geeigneten Gemüsesorten für den Garten bietet die Bayerische Gartenakademie auf ihrer Internetseite.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

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