
Im Salatkopf befinden sich viele kleine rötlich braune, schwarze oder grüne Tiere. Auch dann, wenn der Befall gering ist, sind Blattläuse im zubereiteten Salat recht unappetitlich. Bei starkem Befall zeigen die Innenblätter braune Stellen und beginnen schnell zu faulen. An jungen Salatpflänzchen verursachen die Schädlinge durch ihre Saugtätigkeit Misswuchs.
An Kopf- und Pflücksalaten kommen ab Mai, den ganzen Sommer über, verschiedene Blattlausarten vor, die jedoch alle das gleiche Schadbild verursachen. Blattläuse vermehren sich sehr stark und können viele Generationen pro Jahr bilden. Neben ungeflügelten Tieren treten immer wieder geflügelte Blattläuse auf, die für die Verbreitung des Schädlings sorgen.
Die chemische Bekämpfung der Salatblattläuse muss vor Beginn der Kopfbildung erfolgen, da die Tiere im geschlossenen Salatkopf geschützt sind. Der Samenhandel bietet eine Reihe von Sorten an, die eine Resistenz gegenüber der Salatblattlaus aufweisen. Leider wurde inzwischen festgestellt, dass auch diese resistenten Sorten von Satatblattläusen befallen werden. Die Untersuchungen ergaben, dass sich neue Rassen des Schädlings entwickelt haben, die in der Lage sind resistente Sorten zu befallen. Interessante Informationen zu geeigneten Gemüsesorten für den Garten bietet die Bayerische Gartenakademie auf ihrer Internetseite.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.