
Auf den Blättern bildet sich anfänglich ein weißer Sporenrasen,
der sich später grau verfärbt. Befallene Blätter werden gelb.
Die Pflanzen bleiben im Wachstum deutlich zurück. Die Krankheit tritt
unter feuchten Witterungsbedingungen und bei hoher Luftfeuchte in
Gewächshäusern und Frühbeeten stärker auf.
Eine Verwechslung mit dem Echten Mehltau des
Feldsalates ist möglich. Dieser tritt jedoch normalerweise während
oder nach schönem Spätsommer- und Herbstwetter auf.
Der Falsche Mehltau des Feldsalates gehört zur großen Gruppe der Falschen Mehltaupilze, in der eine Vielzahl verschiedener verwandter Pilzarten zusammengefasst ist. Jeder Vertreter aus dieser Gruppe ist auf eine oder wenige Wirtspflanzen angewiesen. So befällt der Falsche Mehltau des Feldsalates nur Feldsalat, nicht aber Kopf- oder Eissalat.
Zur Bekämpfung des Falschen Mehltaus an Feldsalat ist kein
Pflanzenschutzmittel zugelassen. Beim Anbau in Gewächshäusern sollte
auch im Winterhalbjahr auf ausreichende Lüftung geachtete werden. Da
zu enge Pflanzenbestände anfälliger sind, ist auf einen ausreichenden
Reihenabstand von 10 bis 20 cm zu achten. Läuft die Saat in der Reihe
zu dicht auf empfiehlt sich das Vereinzeln der Pflanzen.
Feldsalat kann auch problemlos gepflanzt werden. Bei dieser Kulturmethode
ist ein optimaler Abstand einzuhalten. Außerdem entwickeln sich die
Einzelpflanzen sehr gut zu großen Rosetten von 5 bis 8 cm Durchmesser.
Diese lassen sich gut ernten und neigen weniger zu Fäulen.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.