Druckversion

Spinnmilben an Stauden und Sommerblumen

Schadbild

Die Blätter betroffener Pflanzen erscheinen gelblich aufgehellt oder fahl-grau bis grau-silbrig. Bei starkem Befall kann man auch die typischen Gespinste in den Triebspitzen und an den Blättern erkennen. Die winzigen kugelig geformten Tiere halten sich bevorzugt blattunterseits auf. Meist sind sie blass-gelblich oder grünlich gefärbt.

Schädlinge

An Stauden und Sommerblumen tritt in erster Linie die Gemeine Spinnmilbe, auch Bohnenspinnmilbe genannt, auf. Die Tiere bevorzugen trocken-warme Witterung. Daher sind Spinnmilbenschäden vorwiegend in klimabegünstigten Regionen oder an sonnigen, regengeschützen Standorten zu beobachten. Spinnmilben legen ihre Eier an den Blättern ab und können unter günstigen Bedingungen viele Generationen pro Jahr bilden.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Zur biologischen Bekämpfung von Spinnmilben werden in erster Linie Raubmilben angeboten. Im Gewächshaus kann man mit diesen Nützlingen gute Ergebnisse erzielen, vorrausgesetzt, die erforderliche hohe Luftfeuchte lässt sich einstellen. Im Freiland ist der relativ teure Einsatz von Nützlingen zur Spinnmilbenbekämpfung jedoch wegen zu geringer Wirksamkeit nicht zu empfehlen.

Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung

Informationen zu Pflanzenschutzmitteln

Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel finden sich in der Pflanzenschutzmitteldatenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.

Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.

© Hortinform 2011 | Impressum | letzte Aktualisierung: 10.01.11 | <

^