
An Blättern und Blüten sind unterschiedliche Fraßschäden (Skelettierfraß, Lochfraß, Fensterfraß) zu finden. Häufig werden die Pflanzen auch durch den Kot der Schädlinge verschmutzt.
An Chrysanthemen und Tagetes, aber auch an anderen Sommerblumen und Stauden treten im Sommer und Herbst gelegentlich die grünen oder grau-braunen Eulenraupen auf. Im Frühjahr ist das rote Lilienhähnchen häufig an Lilien und Kaiserkrone anzutreffen. Die Unterscheidung der einzelnen Schädlinge ist nicht ganz einfach, zumal häufig nur ihre Larven gefunden werden. Bei Bedarf kann man sich an die Pflanzenschutzberatungsstellen wenden.
Prinzipiell ließen sich die meisten beißenden Insekten durch Kulturschutznetze von den Pflanzen abhalten. Bei Gemüsepflanzen wirkt dieses physikalische Verfahren meist sehr gut. Einzelne Blumen lassen sich aber nur schlecht mit Netz abdecken. Außerdem beeinträchtigt die Netzabdeckung den Zierwert der Blumen im Garten erheblich. Die Bekämpfung beißender Insekten mit Pflanzenschutzmitteln ist schwierig, zumal diese meist nur gegen junge Larven wirken, die aber häufig nicht rechtzeitig erkannt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.