
An Blättern und Trieben aber auch an Blüten und Blütenstielen sitzen grüne, braune oder schwarze Blattläuse. Die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Tiere bilden auf den Blättern klebrigen Honigtau, auf dem sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln können.
Es gibt viele verschiedene Blattlausarten, die an Stauden und Sommerblumen vorkommen
können. Allen gemeinsam ist ihre enorme Vermehrungsfähigkeit, so
dass sich ein Blattlausbefall innerhalb weniger Tage explosionsartig entwickeln
kann.
Einige Blattlausarten scheiden bei ihrer Saugtätigkeit so genannte
Speichelgifte aus, die zu den genannten Verkrüpplungen der Blätter
oder zu Triebstauchungen führen.
Bei beginnendem Befall können Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
Dabei ist zu beachten, dass öl- und seifenhaltige Produkte leicht zu Verbrennungen an
empfindlichen Blättern und Blüten führen können.
Zur biologischen Bekämpfung bietet der Fachhandel eine Reihe von Nützlingen an.
Ihr Einsatz ist aber im Freiland nicht empfehlenswert.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.