
Auf Blättern und Stängeln aber zum Teil auch auf den Blütenknospen bildet sich ein weißer, gelegentlich auch eher hellgrauer Belag, der im Laufe der Zeit die befallenen Pflanzenteile mehl- oder spinnwebenartig überzieht.
Folgende Stauden werden häufig von Echten Mehltaupilzen befallen:
Die große Gruppe der Echten Mehltaupilze umfasst viele verschiedene
Arten. Jede Mehltauart ist auf bestimmte Wirtspflanzen spezialisiert.
Manche Mehltauarten kommen nur an sehr wenigen Pflanzenarten vor, andere können eine Vielzahl von Arten befallen.
Oft wird der Befall nicht erkannt, da kaum sichtbare Schäden auftreten.
Bei einigen Pflanzen kann es jedoch bei stärkerem Befall zu
Wachstumsstockungen kommen, wie es bei Sommer- und Herbstastern zu sehen ist.
In den meisten Fällen vertragen Stauden und Sommerblumen einen Befall mit Echtem Mehltau recht gut. Bei anfälligen Arten, die auf einen Befall mit Wachstumsstockungen reagieren, können bei Befallsbeginn Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
Einsetzbare Pflanzenschutzmittel in Kleinpackung
Aktuelle und verbindliche Hinweise zur Anwendung aller Pflanzenschutzmittel
finden sich in der
Pflanzenschutzmitteldatenbank
des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Hier sind auch alle Anwendungen und Daten für den Einsatz im Erwerbsanbau einsehbar.
Die Informationen zum jeweiligen Pflanzenschutzmittel findet man in dieser
Datenbank entweder über die Eingabe des Mittelnamens oder über
den Wirkstoff, der immer in Klammern hinter dem Mittelnamen angegeben ist.
Viele Pflanzenschutzmittelfirmen veröffentlichen die Gebrauchsanleitungen ihrer Präparate auch im Internet. Ein Link (elektronischer Querverweis) führt durch Anklicken des Mittelnamens auf diese Internetseite des Pflanzenschutzmittelanbieters.